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Aktuelle Termine
April 2010
Datum Beschreibung Ort
10.04.2010 (15:00 Uhr) Watten mit Gemeinderatskandidaten Niederhof
17.04.2010 Mitgliederaktion
19.04.2010 (20:00 Uhr bis 22:00 Uhr) Ortsausschusssitzung Wiedenhofer
Mai 2010
Datum Beschreibung Ort
06.05.2010 (20:00 Uhr) SVP Bürgerversammlung mit Kandidatenvorstellung Vereinshaus von Terenten
16.05.2010 Gemeinderatswahlen Rathausplatz (Vereinshaus?)
Archiv
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Jannuar 2008
Datum Beschreibung Ort
05.01.2008 (20:00 Uhr) Mondscheinrodeln Heidenbergalm
12.01.2008 Skitag Klausberg
20.01.2008 Skitag und Rodelrennen Untermoi
25.01.2008 Erweiterte Ortsausschussitzung Wiedenhofer
26.01.2008 Bezirksparteitag Gasthof Edi Pfalzen
Februar 2008
Datum Beschreibung Ort
16.02.2008 Hallenhockeyturnier Turnhalle Terenten
26.02.2008 (15:00 Uhr) Diskussion mit Dellemann Ratsaal Terenten
April 2008
Datum Beschreibung Ort
07.04.2008 Ortsausschussitzung Wiedenhofer
12.04.2008 Landesversammlung Meran
13.04.2008 Parlamentswahlen am 13./14.04.08
28.04.2008 (20:00 Uhr) Bezirksausschussitzung Gasthof Edi
Mai 2008
Datum Beschreibung Ort
29.05.2008 (20:00 Uhr) Ortsausschußsitzung Wiedenhofer
Juni 2008
Datum Beschreibung Ort
01.06.2008 (18:00 Uhr) Herz-Jesu-Feuer Pein
22.06.2008 (10:30 Uhr) Stammtisch Wiedenhofer
Juli 2008
Datum Beschreibung Ort
27.07.2008 (14:00 Uhr) Volleyballturnier Kinderspielplatz
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„Das neue Terenten“? 15.01.2010 08:54:15
Von Ortsobmann Achammer Manuel
Die SVP in Terenten hat ihre Vorbereitungsphase abgeschlossen. Der Ortsausschuss ist bemüht eine ausgewogene Liste zu erstellen, die nicht hinter den Kulissen verhandelt wird, sondern man bezieht die Bevölkerung parteiunabhängig mit ein. Somit beeinflusst jeder, wer auf die endgültige Liste der SVP Ortsgruppe kommt, wie es bereits bei den Gemeinderatswahlen 2005 erfolgte. Die Ortsgruppe ist bemüht einen Zusammenhalt in der Bevölkerung zu erwirken und schließt darum niemand aus. Einfacher ist es alles zu kritisieren, Mehrheitsbeschlüsse in Frage zu stellen und einen Keil zwischen die Bevölkerung zu treiben. Bürgermeister Josef Weger war stets bemüht eine gute und gerechte Politik für jeden Terner und Ternerin zu machen. Jeder Gemeinderat hatte ein offenes Ohr für jeden Bürger, und schlossen sich der gerechten „Sache“ an Weger an und hatten somit auch die Zustimmung des SVP Ortsausschusses. Es jedem Recht zu machen ist nicht möglich, doch man kann sein Bestes geben, und Bürgermeister Weger lebte es mit sehr viel Fleiß und Einsatz vor. Seit dem bedauerlichen Tod von Weger war es sicherlich schwierig dieses politische Wissen und diesen Einsatz zu ersetzen. Die Gemeindeverwaltung wird vielleicht nicht mehr so geführt wie früher, trotzdem wissen alle „Terner“ wie bemüht Vizebürgermeister Walter Unterpertinger und sein Team sind all dem nach zu kommen was eine Gemeindeverwaltung mit sich bringt. Möchtegern Politiker die nur die Macht im Gemeinderat sehen, und nicht deren Einsatz und Verantwortung, haben in einer solchen Verwaltung nichts verloren.
Vollversammlung am 16.12.09 12.01.2010 13:19:20
Die SVP Terenten will auch in der kommenden Amtszeit in der Gemeindeverwaltung federführend bleiben. Dieses Ziel formulierte SVP-Ortsobmann Manuel Achammer im Rahmen der Vollversammlung der Ortsgruppe, zu der er auch SVP-Parteiobmann Richard Theiner und SVP-Landessekretär Philipp Achammer geladen hatte.

Der Ortsobmann zeigte sich in seinem einführenden Bericht mit den Vorbereitungen für die Gemeindewahlen zufrieden: „Es ist uns ein Anliegen, die größtmögliche Einbindung der Bevölkerung sowie der Vereine und Verbände bei der Erstellung von Kandidatenliste und Programm zu suchen“, so der SVP-Ortsobmann von Terenten Manuel Achammer. Nur eine ausgewogene Kandidatenliste, die alle Interessen und Altersschichten berücksichtige, könne laut Achammer schlussendlich zum Erfolg führen.

SVP-Parteiobmann Richard Theiner legte seine Überlegungen für die Landespartei sowie die Zielsetzungen für die kommenden Monate dar. „Erste Priorität hat selbstverständlich die Gemeinderatswahl. Gleichzeitig werden wir aber auch versuchen, durch Geschlossenheit die Themenführerschaft in wesentlichen Bereichen zu behaupten“, so Theiner. Unter anderem stünden ein verbessertes Landesgesetz zur Direkten Demokratie sowie das Toponomastikgesetz unmittelbar auf dem Programm. Auch der Energiebereich müsse laut Theiner auf breiter Basis in der Partei diskutiert werden.

SVP-Landessekretär Philipp Achammer begrüßte ausdrücklich die Initiative der Ortsgruppe zur Abhaltung von Vorwahlen. „Vorwahlen ermöglichen eine frühzeitige Einbindung der Bürger und schaffen Identifikation mit der Liste“, zeigte sich Achammer überzeugt. Hinsichtlich der Gemeinderatswahlen im kommenden Mai zeigte sich der Landessekretär optimistisch: „Gemeinderatswahlen sind Personenwahlen. Wenn wir wieder die besten Kandidatinnen und Kandidaten auf unsere Listen bringen, so haben wir nichts zu befürchten“, so Achammer. Die Parteizentrale stünde den Ortsgruppen mit diversen Dienstleistungen in Organisation, Strategie oder Weiterbildung zur Verfügung.

Abschließend sprach SVP-Ortsobmann Manuel Achammer den scheidenden Mitgliedern des Gemeindeausschusses einen Dank aus. In einer Schweigeminute gedachte die Vollversammlung auch dem erst kürzlich verstorbenen Bürgermeister Josef Weger.
Politische Diskussionen zu aktuellen Themen der Jugendlichen von Terenten 06.11.2009 20:48:02
Selbstbestimmung, Autonomie, Mobilität, Breitband, Hinweisschilder, Politikergehälter,
Einwanderungspolitik, Straßenverkehrsordnung, Referendum, Flugplatz Bozen...
Lust zum Mitreden?
Klartext reden und mitdiskutieren!
am Mittwoch,
den 11. November 2009
Zeit: 20.00 Uhr
Veranstaltungsort: Jugendraum
SVP Ortsgruppe Terenten trauert um Bürgermeister Josef Weger 06.11.2009 20:29:46
Wir trauern um unseren Bürgermeister Josef Weger, der am Mittwochabend gestorben ist.

Unser Bürgermeister Josef Weger hat sich seit 1971 mit großem Engagement in unserer Gemeinde eingebracht. Er war seit 1972 zwei Perioden Ortsjugendreferent, von 1987 bis 1993 Ortsobmann unserer Gemeinde, Bürgermeister seit 1990 und hat durch seinen besonderen Einsatz für soziale Themen wichtige Akzente gesetzt. Fast vier Jahrzehnte Gemeindepolitik, Einsatz für die Terner Dorfgemeinschaft verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung.
Aus diesem Grund werden alle Parteisitzungen und parteipolitische Veranstaltungen in Terenten für diesen Monat abgesagt, und nach Allerheiligen wieder angesetzt.
- Die Wirtschaftsausschusssitzung vom 12.Oktober wird auf 9.November verschoben;
- Die Ortsausschusssitzung vom 15.Oktober findet am 12. November statt;
- Die SVP Vollversammlung wird Mitte Dezember stattfinden;
- Die Sozialausschusswahl wird ebenfalls verschoben!

Unser Mitgefühl gilt in besonderer Weise der Familie Weger!
„Traktorziachn“ am 18. Juli 2009 beim Terner Dorfzentrum 12.06.2009 18:24:00
Die Junge Generation der Ortsgruppe Terenten, lädt am Samstag, den 18. Juli 2009 zum ersten „Terner Traktorziachn“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr mit einem „Ziachaformas“. Danach müssen Mannschaften zu je 6 Personen, wobei mindestens eine Frau darunter sein muss, versuchen, einen Traktor so schnell wie möglich über eine vorgegebene Distanz zu ziehen. Dabei werden zwei Durchgänge durchgeführt, die dann zu einer Gesamtzeit zusammen gezählt werden. Alle weiteren Informationen können beim Ortsjugendreferenten eingeholt werden. Das Startgeld beträgt 10 Euro pro Person, dabei sind ein Essen und ein Getränk inbegriffen. SVP-Mitglieder zahlen kein Startgeld! Die JG Terenten freut sich auf eine große Teilnahme. Anmeldungen bitte so früh als möglich an Reinhard Leitner (Handy: 347 64 23 817; Mail: reinhard.leitner@live.de).
EU Wahlen 10.06.2009 17:04:33
Im Vergleich zu den EU-Wahlen von 2004 konnte die SVP um 5,39 Prozentpunkte zulegen und zu ihrer alten Stärke zurückfinden. Auf den Spitzenkandidaten Herbert Dorfmann entfielen 83.088 Stimmen. Im gesamten Wahlkreis Nord-Ost konnte die SVP 143.027 Stimmen und einen Zuwachs von 2,25 % erreichen. Davon entfielen im Trentino 13.903 (+ 3,01 %), im Friaul 4.366 (- 0,04 %), in Venetien 4.208 (- 0,15 %) und in der Emilia Romagna 2.333 (- 0,11 %) Stimmen auf das Edelweiß. Trotz gesunkener Wahlbeteiligung hat die SVP In absoluten Zahlen im Vergleich zu den EU-Wahlen 2004 sowohl in Südtirol als auch im Trentino an Stimmen zugelegt.

Der SVP ist es gelungen, in allen sieben Bezirken an Stimmen zuzulegen: im Bezirk Brixen um 10,04 %, im Vinschgau um 9,22 %, im Pustertal um 7 %, im Burggrafenamt um 5,01 %, im Unterland um 4,13 %, im Wipptal um 4,02 % und im Bezirk Bozen Stadt und Land um 3,83 %.

In 114 von 116 Gemeinden konnte die SVP zulegen. Die Gemeinden mit den größten SVP-Zugewinnen sind Feldthurns mit plus 21,85 %, Barbian mit plus 15,16 %, Waidbruck mit plus 14,58 % und Vahrn mit plus 12,61 %.
Ergebnisse Terenten: 2009 2004
Gültige Stimmzettel 690 91,0% 826 91,7%
Weiße Stimmzettel 52 6,9% 59 6,5%
Ungültige Stimmzettel 16 2,1% 16 1,8%
Ausgezählte Stimmzettel 758 100% 901 100%
Wahlbeteiligung um 22.00 Uhr 59,6% 75,1%
Zwar gewann die SPV prozentuell auch in Terenten mehr als 2004, jedoch sank die Wahlbeteiligung.
Klausurtagung der SVP mit den Terner Vereinen 01.05.2009 13:55:48
Die Südtiroler Volkspartei definiert in ihrem Grundsatzprogramm den Begriff Politik als den gewollten ideellen und konkreten Beitrag der Bürgerinnen und Bürger zur Gestaltung des eigenen Lebensraumes und der Gesellschaft. In diesem Sinne lud die SVP Terenten am Mittwoch, den 29. April 2009 zu einer gemeinsamen Koordinierungssitzung in den Raiffeisensaal von Terenten. Geladen waren nicht nur alle SVP Funktionäre, sondern auch alle Obleute und Obfrauen der verschiedenen Terner Vereine. Nach einer kurzen Einführung durch den SVP Obmann Manuel Achammer, wurde gemeinsam über mögliche Kandidaten für die nächsten Gemeinderatswahlen im Frühling 2010 diskutiert. Moderiert wurde die Sitzung vom SVP Vizeobmann des Bezirks Pustertal Roland Griessmair. Wie bei der letzten Gemeinderatswahlen, will die SVP Terenten dem Grundgedanken der Sammelpartei gerecht werden und möglichst allen Bürgern die Möglichkeit geben im politischen Dorfleben aktiv zu werden. Damals wurden alle Vereine gebeten, Kandidaten vorzuschlagen, welche sich in einer gemeinsamen Vorwahl allen Ternerinnen und Ternern stellten. Aus diesen Vorwahlen, an der sich immerhin 723 Personen beteiligten, wurden die Kandidaten für die Gemeinderatswahlen 2005 ermittelt. Mit der Koordinierungssitzung ist nun ein erster Grundstein für weitere Diskussionen im Hinblick auf die Gemeinderatswahlen 2010 gesetzt.
JG-Terenten bei Protestmarsch der Schützen gegen den Faschismus 28.04.2009 14:12:38
Eigentlich wird am 25. April in Italien der Befreiung vom Faschismus erinnert. Zu diesem Zweck wurde sogar ein Staatsfeiertag eingeführt. Doch auch noch nach über 60 Jahren, scheint das Thema Faschismus Südtirol nicht los zulassen. Immer noch existieren faschistische Relikte in unserem Land und diese werden für eine zunehmende Zahl der Bevölkerung mehr und mehr zum Dorn im Auge. Ausdruck dieses tiefen Unbehagens der Südtiroler war der Protestmarsch der Schützen am 25. April in Bruneck. Über 2000 Schützen, bewaffnet mit zahlreichen Transparenten, zogen friedlich und begleitet von zustimmendem Applaus der Schaulustigen, von der Brunecker Schulzone auf den Rathausplatz. Dort forderten namhafte Schützenfunktionäre die Beseitigung der faschistischen Relikte in Südtirol, wie dies nach dem 2. Weltkrieg im restlichen Italien und in ganz Europa durchgeführt wurde. Dass die Schützen mit dieser Forderung nicht alleine dastehen, zeigte die Tatsache, dass zahlreiche Nichtschützen mitmarschierten. Darunter namhafte SVPler, wie der Bezirksobmann Albert Wurzer oder die JG-Bezirksleitung. Auch die Junge Generation von Terenten, in Person von Ortsjugendreferent Leitner Reinhard und Ortsjugendreferent-Stellvertreter Bernhard Schmid, waren mit dabei. Einziger Wehrmutstropfen dieser an sich friedlichen antifaschistischen und antinationalsozialistischen Kundgebung waren die unverhältnismäßigen Beschränkungen von Seiten des Quästors Piero Innocenti und die taktlose Kranzniederlegung von Unitalia Abgeordneter Donato Seppi. Auch wenn der Protestmarsch der Schützen ein deutliches Zeichen für die Beseitigung der faschistischen Relikte in Südtirol war, ist jedoch klar, dass eine Schleifung nur über den politischen Weg erreicht werden kann. Dafür sind ein Dialog der Parteien und die Mitarbeit der Bevölkerung von Nöten.
Führungswechsel der JG 09.04.2009 14:46:08
Am 8.April trat der Vorsitzende der Jungen Generation in Terenten, Bernhard Schmid, als Ortsjugendreferent zurück. Nachfolger ist sein bisheriger Stellvertreter Leitner Reinhard. Leitner Reinhard ist seit 2005 Gemeinderatsmitglied, war im Vorstand der Bäuerlichen Jugend in Terenten, und ist seit 2007 im Vorstand der JG. Schmid war der Meinung, dass die JG weiterhin Beständigkeit und Verlässlichkeit braucht. Sie muss weiterhin Ansprechpartner für Jugendliche in Terenten sein und sollte auch von Jüngeren Mitgliedern geführt werden. So seine Beweggründe. Ortsobmann Achammer Manuel dankte Schmid für seinen bisherigen Einsatz und freute sich, dass er auch weiterhin als neuer Stellvertreter in der JG tätig bleibt. Für Reinhard Leitner bedeutet Jugendpolitik etwas für die Jugend zu bewegen, denn Politik hat mit Ideen, Visionen und Träumen zu tun. Als Mitglieder der Jungen Generation in der SVP sollte man in Terenten weiterhin für Ehrlichkeit und Geradlinigkeit stehen. Und auch er war der Meinung weiterhin Beständigkeit, Verlässlichkeit und Einsatz zu zeigen. Ihr maßgeblicher Auftrag ist es, für eine jüngere Südtiroler Politik sich einzusetzen. Er begrüßte die neue Statutenrefom, wo unter anderem die Rechte der JG in der SVP erhöht wurden. Auch positiv fanden sie die Änderung der Mitgliedschaft. So dürfen künftig Jugendliche im Alter von 14 bis 19Jahren kostenfrei Mitglied der JG werden und bis zum 20sten Lebensjahr bleiben, sowie einmal von 19 bis 25Jahren Schnuppermitglied sein.
Infoabend Zeitgeschichte 06.04.2009 08:16:55
Eine Veranstaltung ganz besonderer Art fand am 25. Februar im Vereinshaus von Terenten statt.
Die Schützenkompanie und die SVP Ortsgruppe Terenten organisierten zum Andreas Hofer Gedenkjahr einen Abend zum Thema Zeitgeschichte. Regionalassessorin Martha Stocker informierte die Anwesenden was sich geschichtlich, seit Andreas Hofer 1809, in Südtirol abgespielt hat. Unterstrichen wurde dieser geschichtliche Vortrag von Zeitzeugen zum 2.Weltkrieg, Mayr Josef und Mair Johann. Diese zwei Terner Kameraden der Erlebnisgeneration berichteten über ihre Ausbildung und ihre Einsätze während der schweren Schicksalsjahre die Deutschland im II. Weltkrieg erleben musste. Nüchtern und sachlich berichteten die alten Kämpfer über ihre Erfahrungen an der Front in Italien. Trotz ihres hohen Alters von 83 und 84 Jahren konnten sie über bestimmte Ereignisse detailliert berichten. Sehr interessant waren die Ausführungen zu Ihrer Heimkehr. Ein weiteres Kapitel dieser Zeitgeschichte war die Epoche der 60iger Jahre, welche durch die „Pfundra Buibn“ Isidor Unterkircher und Alois Ebner, sowie durch den schon damaligen Mesner Niedermair Lorenz aus ihrer Sicht geschildert wurde. Sie erzählten die Schicksalsgeschehnisse vom 15. August 1956.
Damals waren am Abend in Pfunders im „Lettahaisl“, ein kleines „ENAL-Gasthaus“, mehrere Burschen und Männer aus dem Dorf dort. Auch kamen zwei „Finanzer“ ins Gasthaus. In Pfunders gab es damals eine Finanzstation. Bei den zwei Finanzpolizisten handelte es sich um Raimondo Falqui aus Sardinien und Francesco Lombardi. Sie feierten gemeinsam und nach einiger Zeit und mehr Alkohol, forderten sie, obwohl sie nur Zivilkleidung trugen, die Pfunderer auf, sofort die Wirtschaft zu verlassen, da die Sperrstunde bereits herangerückt sei. Dies taten die Männer so lange nicht, bis die Italiener verschwanden und mit einem Messer zurückkamen. Daraufhin verließen die Pfunderer die Wirtschaft, verfolgt von den Finanzern. Nach einer kurzen Wegstrecke ließen sich die Pfunderer dies nicht mehr gefallen und drehten den Spieß um. Sie wehrten sich und verfolgten die Finanzer bis zu der einstigen „Kirchbrugge“. Dort -so erzählte Alois Ebner, fasste er Falqui am Hemd, doch der „Finanzer“ riss aus und rannte in die Dunkelheit hinaus, in Richtung „Roanaboch-Brugge“. Diese Brücke gibt es auch heute noch, damals hatte sie jedoch kein Geländer und so besteht die Vermutung, dass der „Finanzer“, nachdem er sich von Alois Ebner losgerissen hatte, die Brücke verfehlte und in das Bachbett stürzte. Die jungen Pfunderer merkten davon nichts mehr, denn nachdem die „Finanzer“ weggelaufen waren, gingen sie nach Hause bzw. zu dem jeweiligen Bauernhof, auf dem sie arbeiteten. Isidor Unterkircher war gerade auf der Alm, als am nächsten Morgen Carabinieri ihn verhafteten. Vintl glich einem Heerlager, besetzt von Carabinieri, Alpini und Finanzbeamte rund um die Vintl’er Kirche wo der Tode aufbewahrt wurde. Der damalige Gemeindearzt Dr. Karl Kofler, erinnerte sich Herr Niedermair, wurde zum „Finanzer“ geholt, dessen Tod er feststellte und nahm an der Leichenbeschau mit anderen italienischen Ärzten teil. 1,7 Promille Alkohol wurde im Blut des Toden gemessen. Währenddessen wurden die Pfunderer von der Arbeit weggeholt und wurden zunächst in die Finanzstation gebracht, die damals in der heutigen Alpenbar untergebracht war. Die jungen Männer, die bis zu diesem Zeitpunkt den Grund für ihre Verhaftung nicht kannten, erfuhren nun vom Tod des „Finanzers“, und sie verdächtigt wurden, Raimondo Falqui ermordet zu haben. An diesem Tag wurden insgesamt 14 Pfunderer verhaftet: die Brüder Alois und Bernhard Ebner, Paul und Isidor Unterkircher, Johann und Martin Huber, Josef Weissteiner, Severin Ebner, Florian Weissteiner, Franz Ranalter, Georg Knollseisen, August Weissteiner, Eduard Schiener und Alois Bergmeister. Sie wurden zu den Voruntersuchungen in das Bezirksgefängnis von Brixen gebracht, wo die Buben sehr schlecht behandelt und geschlagen wurden. Falqui Raimondo wurde wie in einem Staatsbegräbnis in Vintl begraben. Ein Jahr später wurde der Tode vom Mesner Lorenz Niedermair wieder ausgegraben und nach Sardinien transportiert und begraben.
Drei Monaten nach der Verhaftung wurden sechs der Pfunderer aus der Untersuchungshaft entlassen, die anderen wurden in das Bozner Gefängnis verlegt. Der Fall kam vor das Schwurgericht in Bozen. Die Pfunderer waren wegen Mordes, der Amtsehrensbeleidigung und der Schmähung der italienischen Nation angeklagt. Isidor Unterkircher erinnerte sich noch der blutrünstigen Meute unter den Zuschauer, welche vor Hass den Südtirolern gegenüber, aus den Zuschauerplätzen herausschrien und deren Tod verlangten. Im Laufe des Verfahrens traten jedoch zahlreiche Mängel auf; da die „Pfundra Buibm“ -so gingen sie in die Geschichte ein- kein Italienisch konnten, wurden ihnen Dolmetscher zur Verfügung gestellt. Einer von ihnen war der Carabiniere Braun aus Marling, der die Buben bereits bei den Voruntersuchungen sehr schlecht behandelt hatte. Vieles wurde falsch übersetzt, es kam zu Missverständnissen, die Tatsache, dass im Blut Falquis am nächsten Morgen noch 1,7 Promille Alkohol gemessen worden waren, wurde nicht beachtet und zudem wurden Dr. Karl Kofler und die „Tondo Hanne“, eine Frau aus dem Dorf, die von der Verteidigung als Zeugen angegeben wurden, nicht vorgeladen. Sie hatte gesehen, wie die Leiche im Bachbett gelegen hatte. Am 16. Juli 1957 wurde das Urteil bekannt gegeben: Alois Ebner wurde zu 24 Jahren und 4 Monaten, Bernhard Ebner und Isidor Unterkircher zu 16 Jahren und 8 Monaten, Florian Weissteiner, der noch minderjährige Paul Unterkircher und Georg Knollseisen zu 16 Jahren und Johann Huber zu 13 Jahren und 4 Monaten Gefängnis verurteilt. Alois Bergmeister wurde freigesprochen. Die Verteidigung legte sofort Berufung ein, und so kam der Fall am 7. März 1958 vor das Appellationsgericht in Trient. Das Urteil, das am 27. März verkündet wurde, war für die „Pfundra Buibm“ und deren Angehörige ein schwerer Schlag: Die Gefängnisstrafen wurden auf 17 Jahre erhöht und Alois Ebner wurde sogar zu lebenslanger Haft verurteilt. Johann Huber dagegen wurde freigesprochen. Auch in dieser Instanz traten viele Mängel auf. Zwei Jahre später, am 16. Jänner 1960, wurde aber das Urteil von Bozen vor dem Kassationsgerichtshof in Rom bestätigt. Die Pfunderer kamen alle in verschiedene italienische Gefängnisse, weit voneinander entfernt. Die Buben waren u.a. in Saluzzo in der Provinz Cuneo, in Trient, in Rom, in Padua, in Fosano, in Pisa, in Genua, in Mailand, in Rovereto, in Verona und in Turin inhaftiert. Die weite Entfernung war für die Verwandten, neben der finanziellen Probleme, ein zusätzliches Hindernis, ihre Söhne und Brüder zu besuchen. Wie die „Pfundra Buibm“ selber berichten, ging es ihnen nicht überall schlecht, doch konnten beispielsweise die Brüder Unterkircher, als 1958 ihre Mutter verstarb, nicht an der Beerdigung teilnehmen. Das Schicksal der „Pfundra Buibm“ beschäftigte nicht nur die Südtiroler, sondern auch Österreich; dieses brachte den Fall im Juli 1960 vor die Europäische Menschenrechtskommission in Strassburg. Nach mehreren Versuchen von Seiten Österreichs, der Verteidiger der „Pfundra Buibm“ und des Gemeindearztes Dr. Kofler, die Menschenrechtskommission von der Ungerechtigkeit, mit der die Pfunderer behandelt worden waren, zu überzeugen, forderte Strassburg Italien auf, die Inhaftierten zu begnadigen. Erst 1963 wurde der erste „Pfundra Bui“ Paul Unterkircher in die Freiheit entlassen, fünf Jahre darauf sein Bruder Isidor, Florian Weissteiner, Georg Knollseisen und Bernhard Ebner. Zwei Tage vor der Annahme des sogenannten „Pakets“, der Grundlage für die Südtiroler Autonomie, durfte auch Alois Ebner im November 1969 als Letzter nach Hause zurückkehren; sein Vater erkannte ihn nicht wieder.
Die Jahre, die sie unschuldig im Gefängnis verbringen mussten, lassen sich, wie sie selber sagen, nicht verdrängen und hinterlassen Spuren in ihrem Leben.
Der Pfunderer Prozess spielte in der Geschichte Südtirols eine bedeutende Rolle; für viele Südtirolaktivisten, die in den sechziger Jahren an den Sprengstoffanschlägen beteiligt waren, war das Schicksal der Pfunderer das Schlüsselerlebnis und der zündende Funke für ihre Handlungen. Der Frangarter Sepp Kerschbaumer, eine der Hauptfiguren im Südtiroler Freiheitskampf, versuchte durch einen fünfzehntägigen Hungerstreik in Pfunders die Freilassung der Pfunderer zu erreichen, doch ohne Erfolg. Gerade heute wo Zusammenhalt mehr und mehr Gefahr läuft ein seltenes Gut zu werden, ist es umso wichtiger sich dessen bewusst zu sein, dass in Vergangenheit unter anderem dieses Gut das Tirolertum überleben lies. Zum Schluss überreichten die Organisatoren den Zeitzeugen als Zeichen des Dankes, einen Korb mit Terner Produkten, sowie ein Buch der Schützenkompanie Terenten „…ich mach halt´ immer einen guten Gedanken…“.
Dieser Infoabend ist als DVD bei der Schützenkompanie oder bei der SVP Ortsgruppe Terenten erhältlich.
Basiswahl Terenten für Europa 06.04.2009 08:13:18
Ergebnisse:
Dr. Herbert Dorfmann 79Stimmen
Dr. Christoph Perathoner 32Stimmen
Rosmarie Pamer 8Stimmen
ehemaligen Senator Alois Kofler 6Stimmen
Dr. Harald Stauder 2Stimmen
In der Ortsgruppe Terenten haben von 282 SVP Wahlberechtigten 127Terner gewählt. Alle Stimmzettel waren gültig.
Wir danken allen Mitgliedern für die Teilnahme an der Wahl!
Sprechstunde mit Regionalassessorin Martha Stocker 17.03.2009 16:44:55
Am 17.März fand die Sprechstundemöglichkeit für Terner SVP Mitglieder im Ratsaal statt. Seit 2004 ist Frau Stocker Assessorin der Region Trentino-Südtirol für Sozial-fürsorge und Familienpaket, für die Ordnung der Pflegebetriebe und die regionale Zusatzrente (Pensplan,…).
Frau Stocker stand gerne zur Verfügung und ihre Hilfe wurde dankbar angenommen.
Nächste Sprechstunde hält Albert Wurzer, Ressortdirektor von Landesrat Hans Berger am 15.April von 9:00bis11:00Uhr. Auch hier wird um Anmeldung gebeten.
Neue Seniorenvertreter in Terenten 05.02.2009 07:07:29
Am 3.02.09 tagte der Ortsausschuss von Terenten. Neben den Themen betreffend der Neuwahl der Bezirksleitung, der Europawahlen und der Gemeinderatswahlen, wurde auch bezüglich eines Vertreters für die Senioren im Ortsausschuss diskutiert. Die Senioren nehmen einen hohen Stellenwert ein in der Ortsgruppe Terenten, nicht zuletzt da Ihre Generation in der Partei großes geleistet hat. Da es in der Gemeinde Terenten zwei Vereine der Senioren gib, nämlich die KVW Senioren und die Bäuerlichen Senioren, wurde beschlossen je ein Seniorenvertreter aus den jeweiligen Verein in den Ortsausschuss zu kooptieren. Kooptierte Mitglieder sind für diese Periode Frau Daberto Blasbichler Karolina und Frau Engl Theresia (Mair am Graben). Sie haben angenommen und die Ortsgruppe möchte Ihnen auf diesen Weg hin danken und viel Erfolg wünschen. Frau Daberto Blasbichler Karolina ist auch weiterhin der Seniorenvertreter von Terenten im Bezirk Pustertal.
3.Stammtisch 22.01.2009 08:55:26
Die SVP Ortsgruppe Terenten informiert, dass diese Veranstaltung aus zeitlichen Gründen abgesagt wurde.
Infoabend Südtiroler Zeitgeschichte 22.01.2009 08:51:19
Ort: Vereinshaus von Terenten
Datum: Mittwoch, 25. Februar 2009
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Moderation: Regionalassessorin Martha Stocker
Gesprächsteilnehmer: Zeitzeugen
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